
„In der Osteopathie gilt der Mensch als vollkommenes Werk der Natur. Solange alle Strukturen des Körpers harmonisch zusammenspielen, sind wir gesund; wenn nicht, ist Krankheit die Folge. Die Osteopathie unterstützt die Selbstheilungskräfte, indem sie die natürliche Ordnung wieder herstellt.“
(frei nach A.T. Still)
Behandlung & Kosten
Bei unserer ersten Begegnung führen wir ein ausführliches Gespräch zu Ihrer persönlichen Vorgeschichte und Ihren aktuellen Beschwerden. Anschließend untersuche ich Ihren Körper mit meinen Händen und erarbeite ein individuelles Behandlungskonzept. Bei der Behandlung beschränke ich mich nicht nur auf die Zone Ihrer Beschwerden, sondern verfolge das Ziel, die Funktionen und das innere Gleichgewicht Ihres Körpers zu stärken.
Die Behandlung dauert circa 50 – 60 Minuten und kostet 100€.
Viele Privatversicherungen und einige gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen Heilpraktikerkosten. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Versicherung und lassen Sie sich gegebenenfalls ein Rezept von Ihrem behandelnden Arzt ausstellen.

Wie ich arbeite:
Eine Reise zu den Ursachen Ihrer Beschwerden
Da alle Strukturen des menschlichen Körpers über das Bindegewebe und die Faszien miteinander verbunden sind, treten Schmerzen oft fernab ihrer eigentlichen Ursache auf. So können beispielsweise Ischiasbeschwerden von einer alten Fußverletzung, einem blockierten Iliosakralgelenk oder chronischen Verdauungsbeschwerden herrühren.
Deshalb untersuche ich stets den gesamten Organismus und beurteile das Zusammenspiel aller Systeme. Dabei arbeite ich ausschließlich mit meinen Händen, indem ich Funktionsstörungen aufgrund von Bewegungseinschränkungen und Blockaden erspüre. Um diese sanft zu lösen, nutze ich Techniken aus den vier Anwendungsgebieten der Osteopathie:
Die Parietale Osteopathie:
Behandelt den Bewegungsapparat – also Knochen, Muskeln, Bänder und Gelenke
Die Viszerale Osteopathie:
Widmet sich den inneren Organen sowie deren Versorgung durch Nerven, Blut- und Lymphgefäße
Die Craniosacrale Osteopathie:
Stärkt die Integrität der Körperachse (Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein) sowie das Nervensystem
Die Biodynamische Osteopathie:
Unterstützt den freien Energiefluss und eine gesunde Flüssigkeitsdynamik im gesamten Körper

Anwendungsgebiete der Osteopathie – Wann ist eine osteopathische Behandlung sinnvoll?
Die Osteopathie bietet Unterstützung für Patienten in jeder Lebensphase – vom Neugeborenen bis ins hohe Alter. Da sie den Körper als Einheit betrachtet, ist das Anwendungsspektrum sehr breit gefächert:
Bewegungsapparat & Wirbelsäule: Rücken- und Gelenkschmerzen, Ischiasbeschwerden, Skoliose, Sportverletzungen (wie Verstauchungen), Sehnenscheidenentzündungen.
Innere Organe: Unterstützung bei Verdauungs- und Atemproblemen, funktionellen Herzbeschwerden sowie Durchblutungsstörungen und Lymphstau. Auch bei Narbenbeschwerden nach Operationen oder chronischen Blasenentzündungen kann die Osteopathie helfen
Kopf- und Nervensystem: Neuralgien, Linderung bei Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel oder Tinnitus. Auch bei chronischer Erschöpfung, Schlafstörungen sowie stressbedingter Angespanntheit hilft die Osteopathie, das Nervensystem zu regulieren.
Kiefer & Zähne: Begleitende Therapie bei kieferorthopädischen Behandlungen, Kiefergelenksproblemen (CMD) und Zähneknirschen.
Frauenheilkunde: Begleitung bei Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden sowie eine einfühlsame Vor- und Nachsorge rund um die Geburt.
Kinderheilkunde: Nachsorge von Geburtsverletzungen, wie Schädel- und Gesichtsverformungen, Haltungsfehlern oder Unterstützung für sogenannte „Schrei- und Spuckkinder“.

Wichtiger Hinweis: Die Osteopathie kann bei einer Vielzahl von Beschwerden unterstützend und schmerzlindernd wirken und lässt sich hervorragend mit schulmedizinischen Verfahren kombinieren. Sie ersetzt jedoch keinesfalls eine notwendige ärztliche Diagnose oder Behandlung.
